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Im Zentrum der "Endlösung"

Produktinformationen "Im Zentrum der "Endlösung""

Wie kein anderer Ort steht Auschwitz-Birkenau für den industriell betriebenen Völkermord der Nationalsozialisten am jüdischen Volk. Im Zentrum des Massenmordes standen die Mitglieder des „Sonderkommandos“. Die Mitglieder dieses jüdischen Häftlingskommandos wurden von den Nationalsozialisten dazu gezwungen, täglich eine schier unvorstellbare Arbeit zu verrichten: Sie mussten beim Mordprozess mithelfen und alle schmutzigen und entwürdigenden Hilfsarbeiten verrichten, auch wenn sie selbst dabei keinen einzigen Juden ermordeten.

Das zentrale Thema des Buches ist eine universelle Frage: Wie kann ein menschliches Wesen die Hölle überleben? Das Motto des Buches ist der Satz aus Primo Levis „Die Untergegangenen und die Geretteten“: „Die Erfindung und Aufstellung der Sonderkommandos ist das dämonischste Verbrechen der Nationalsozialisten gewesen. […] Juden mussten es sein, die die Juden in die Verbrennungsöfen transportierten, man musste beweisen, dass die Juden, die minderwertige Rasse, die Untermenschen, sich jede Demütigung gefallen ließen und sich sogar gegenseitig umbrachten.“

Über Jahrzehnte hinweg hat der Autor die Überlebenden des „Sonderkommandos“ von Auschwitz-Birkenau auf der ganzen Welt interviewt und ihre Zeugenaussagen gesammelt. Sein vorangegangenes Werk „Wir weinten tränenlos“ gab Einblick in diese Interviews und war ein Wendepunkt in der Forschung über den Holocaust und die industrielle Massenvernichtung in Auschwitz-Birkenau. Nun legt er unter Hinzuziehung bisher unveröffentlichter Interviews eine ausführliche Studie zur Realität des „Sonderkommandos“ vor.

Über den Autor

Prof. Dr. Greif ist einer der bekanntesten historischen Experten zu Auschwitz-Birkenau. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist dabei die Geschichte des “Sonderkommandos”, zu dem bereits sein erstes, viel gerühmtes Buch „Wir weinten tränenlos“ erschien. Es wurde inzwischen in acht Sprachen übersetzt und bildete die Grundlage zu dem ungarischen Film „Son of Saul“, der im Jahr 2016 den Oscar als bester ausländischer Film gewann.

Dieser Aktikel ist auch als E-Book in allen gängigen E-Book-Shops erhältlich: 

E-ISBN 978-3-96589-003-9

Autor: Greif, Prof. Dr. Gideon
Einband: Paperback
Thema: Israel & Judentum, Juden, Holocaust
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Als 13-jähriger Teenager entgeht Jehuda Berkovits der Selektion Mengeles an der Rampe von Auschwitz. An der Seite seines Vaters überlebt er das Vernichtungslager Birkenau und den Todesmarsch nach Buchenwald. Im ständigen Angesicht des Todes entgeht er immer wieder seiner Ermordung und kann sogar auf wundersame Weise seinem Vater das Leben retten. Mit Jehudas Geschichte erscheint eine der letzten Autobiographien eines Zeitzeugen, der die Gewaltherrschaft und den antisemitischen Rassenwahn des Nationalsozialismus überlebte. Sein Bericht zeugt von den Schmerzen, Tränen und qualvollen Erinnerungen vergangener Zeit. Gleichzeitig ist er eine Aufforderung für nachfolgende Generationen, zu modernem Antisemitismus nicht wieder zu schweigen. Über den Autor: Jehuda Berkovits wurde 1930 in Kaschau (Kassa, Košice) in der Tschechoslowakei (ab 1938 Ungarn) in eine jüdische Familie geboren. Als Kind erlebte er die antisemitische Hetze der dortigen Bevölkerung und wurde nach dem Einmarsch der Deutschen mit seiner gesamten Familie deportiert. Er überlebte Auschwitz und Buchenwald, wurde 1945 durch die Amerikaner befreit und lebte bis 2016 in Israel. Wichtige Mitteilung des VerlagsIm Austausch mit der Gedenkstätte Auschwitz konnten wir sicherstellen, dass Jahudas Geschichte wahr ist. Gleichzeitig haben sich viele seiner Erinnerungen im Laufe der Jahre gefärbt, wurden ungenau, oder haben sich mit späteren Erzählungen vermischt - ganz so wie es bei Augenzeugenberichten auch allgemein üblich ist. Jehuda war als junger Teenager mit 13 / 14 Jahren in Auschwitz. Seine Geschichte hat er fast 70 Jahre später niedergeschrieben. Dadurch sind einige Erinnerungen ungenau widergegeben, wie z.B. Laufwege oder Abläufe im Lager, die er beschreibt. Die Aufschrift "R.I.F." auf der Seife bedeutete tatsächlich “Reichsstelle Industrie Fett”, und nicht “rein jüdisches Fett”. Die "Registerkarten" auf den Seiten 46-47 stammen aus der Nachkriegszeit und sind Leihzettel aus dem Archiv der Gedenkstätte Auschwitz. Sie belegen, dass es die Akten über Jehuda Berkovits und seine Familie in Auschwitz gibt, allerdings zeigen sie nicht den Inhalt der Akten. Auch andere Details scheinen ungenau wiedergegeben zu sein. Mit der Herausgabe seiner Autobiographie wollen wir als Verlag sein Leben und seine unerträglich schwere Geschichte würdigen und festhalten. Gleichzeitig ist sie ein Augenzeugenbericht und keine wissenschaftliche Abhandlung. <iframe width="854" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/JGb0WQdhKgk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

Regulärer Preis: 14,95 €
Tipp
Die Decke des Schweigens
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 Sehr wahrscheinlich sind Sie mehr von der "Decke des Schweigens" betroffen, als Sie denken. Die "Decke des Schweigens" wird von Generation zu Generation weitergegeben und verhindert Versöhnung, Heilung und Wiederherstellung - bei uns persönlich, in Familien, in Kirchen und Gemeinden sowie in Städten und Nationen. Die meisten Familien in Deutschland leben - ohne es zu merken - unter einer "Decke des Schweigens". Sie sind die Kinder und Enkel der Kriegsgeneration und tragen die schuldhaften Verstrickungen, traumatischen Erfahrungen sowie die Flucht und Vertreibung dieser Generation heute noch mit sich herum. Ihr gemeinsames Kennzeichen ist das Schweigen. Viele gehen durch endlose Wüsten, ohne dass sich für sie eine Veränderung abzeichnet. Steckt das Schweigen der Kriegsgeneration zum Holocaust immer noch in unseren Knochen? So sehr sich viele Christen in Deutschland auch wünschen, dass das Kapitel des Nationalsozialismus endlich abgeschlossen wird und nicht immer wieder neu ins Blickfeld gerät - es entspricht leider nicht der Realität. Gehören wir, ohne es gemerkt zu haben, schon wieder zur "schweigenden Mehrheit" und haben dem Geist dieser Zeit nichts mehr entgegenzusetzen? Gibt es einen Weg, wie wir in unseren Städten und in unserer Nation geistliche Durchbrüche und tiefgreifende Veränderungen erzielen können? Ausgehend von den eigenen biografischen Erfahrungen in Tübingen - einer Universitätsstadt, die zur Zeit des Nationalsozialismus eines der ideologischen Zentren war, aus dem Exekutoren und Massenmörder hervorgingen - beleuchtet Jobst Bittner aus biblisch-theologischer, kirchengeschichtlicher und psychologischer Sicht, was die "Decke des Schweigens" ausmacht und wie wir sie durchbrechen können. In der neu überarbeiteten Auflage sind Studien zu dem Thema aktualisiert und der Autor hat das Buch um einen Epilog ergänzt.

Regulärer Preis: 24,00 €